23.4. Podiumsdiskussion FESTPLATTENABGABE VS. KULTUR-FLATRATE

FESTPLATTENABGABE VS. KULTUR-FLATRATE
Reihe “Netzpolitische Bildung”

Alle sind einig, dass das aktuelle Urheberrecht nicht mehr zeitgemäß ist und den Ansprüchen des digitalen Zeitalters nicht mehr entspricht. Wie können wir UserInnenrechte schützen aber auch eine faire Vergütung für UrheberInnen gewährleisten?

“Abgabe ist g’scheit” ist vom zuständigen Kulturminister Ostermayer zu hören. Die Debatte um die umstrittene Festplattenabgabe scheint in die letzte Runde zu gehen. Auch Smartphones, Tablets und USB Sticks sollen von der Abgabe betroffen sein. Der Handel zeigt sich massiv besorgt, Unterstützer_innen sehen in ihr die Einkommenssituation von Künstler*innen verbessert, die Netzgemeinde sieht darin eine “Computersteuer” und fordert Alternativen.

Mit:
Wolfgang Zinggl (NR-Abg. und Grüner Kultursprecher)
Joachim Losehand (Kulturhistoriker, vibe.at)
Paul Stepan (fokus.or.at)
einE VertreterIn der Initiative “Kunst hat Recht” (angefragt)

Moderation: Marco Schreuder, Netzpolitischer Sprecher der Grünen

Wann: 23. April 2014, 19:00-21:00
Wo: Depot Wien, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Grünen Bildungswerkstatt Wien und des Grünen Parlamentsklubs

Netzpolitik Bier: Sieg über Vorratsdatenspeicherung und Netzneutralität, Do 19:30 WerkzeugH

Netzpolitik Bier ftw editionAus gegebenem Anlass laden wir (die Community) zu einem Netzpolitik-Bier #ftw-edition!

Letzten Donnerstag am 3. April hat das Europa Parlament in einer Verordnung für die Netzneutralität gestimmt und diesen Dienstag am 8. April hat der Europäische Gerichtshof die umstrittene Richtlinie über die Vorratsdatenspeicherung für grundrechtswidrig erklärt. Das sind zwei unsagbar große Siege für unsere Community, denen jahrelange Arbeit voran gegangen ist, und da ist ein bisschen feiern und reflektieren bei einem Bier sehr angebracht. Deshalb:

Netzpolitik Bier #ftw edition
Donnerstag, 10. April ab 19:30
im WerkzeugH, Schönbrunnerstr. 61, 1050 Wien
hashtag: #npbvie

Ihr seid herzlich Willkommen!

Cyber-cyber Cloud und dezentrale Alternativen

Ich muss zugeben, die Idee, Daten unabhängig vom Endgerät zur Verfügung zu haben ist nicht schlecht. Vor allem jetzt, wo den Konsument_innen gleich mehrere “smarte” Geräte (Phone, Tablet, etc) vom Markt aufgedrängt werden und sich die Filesharing-Community aufgrund von Copyright-Trollen und der konsumorientierten Produktgestaltung von Google, Apple, Amazon und co. immer mehr in ein Biedermeier 2.0 zurück zieht, ändern sich auch die Anforderungen am eigenen Speicherplatz und Zugriffsmanagement.

Der Trend, bei der Lagerung von persönlichen Daten auf Konzerne wie Google, Amazon, Microsoft oder Dropbox mit ihren zentralisierten Systemen zu setzen hat allerdings seine Tücken. Erst wird mit Gratis-Speichervolumen in der Cloud geworben, oft werden auch eigene proprietäre Tools für die Benutzung der Dienste vorausgesetzt. Auch die Werkzeuge zur Bearbeitung der Dokumente sind oft bereits Inhouse entwickelt und mit dem Cloud-Storage verwoben. Nach einiger Zeit soll sich der Kunde daran “gewöhnt” haben. Und sobald man den Cloud-Speicher etwas intensiver nutzt, braucht man plötzlich einen Paid-Account. Der gemietete fancy Speicherplatz kostet dann auch auf Dauer mehr als die eigene Festplatte. Da es auch noch keinen vernünftigen Standard für “die Cloud” (haha) gibt, scheint ein Umzug zur Konkurrenz mal schnell zu aufwändig. Wer möchte sich schon freiwillig mit dem Umsiedeln von Daten beschäftigen oder auf neue Programme umlernen? Dann wohl doch lieber ein paar Euros in die Cloud werfen.

Es ist also schon längst überfällig, diese Entwicklung zu hinterfragen, und alternative Modelle zu entwickeln, die weniger Abhängigkeiten mit sich bringen.

Das derzeit erfolgreichste Open-Source Projekt welches versucht, genau dieses Problem zu lösen, ist OwnCloud. Es handelt sich hierbei um ein System, welches aus einem Server und einem oder mehreren Clients besteht – eine sehr klassisches Konzept also. Man installiert sich dabei die Serversoftware auf einen möglichst gut erreichbaren Computer – zum Beispiel auf dem Home-Server oder auf einer Kiste in einem Rechenzentrum. Darauf konfiguriert man dann die User_innen und Zugriffsrechte. Mithilfe der OwnCloud Clientsoftware kann man dann im DropBox-Feeling bequem Dateien auf dem Server abspeichern, editieren, löschen und mit anderen Personen teilen.

Grundsätzlich eine sehr tolle Sache: Die eigene Cloud zuhause! Aber so fancy das System auch ist, technisch unversierte User_innen scheitern schon beim Verständniss des Konzepts – oder spätestens bei der Installation des Servers. Software die PHP voraussetzt, sollte man übrigens immer mit etwas gesunder Skepsis betrachten.

Vielleicht sollten wir einfach von der strikten Trennung zwischen Server und Client weg kommen und einheitliche Standards entwickeln, mit denen man möglichst dezentral Daten mit anderen austauschen kann.

Die Leute von BitTorrent Labs haben bereits mit dem p2p-Dateisynchronisierungstool Sync ein interessantes Produkt geschaffen. Mit dieser Software kann man ganz ohne zentralen Server Ordnerinhalte auf mehreren Geräten im Sync halten. Die Applikation steht für so gut wie jede bekannte Plattform zur Verfügung. Leider ist die Software proprietär und kann damit nicht vernünftig auf Sicherheitslücken oder Backdoors geprüft werden.

Einige Menschen arbeiten bereits an freien Alternativen – diese Projekte befinden sich allerdings allesamt noch in der Entwicklungsphase:

  • Hive2hive ist eine Java-Library, welche die Aufgabe der p2p-Synchronisierung übernehmen soll.
  • Clearskies verfolgt ein sehr ähnliches Ziel in C++.
  • Das in Go geschriebene Projekt Syncthing sollte eine “freie Kopie” von BitTorrent Sync mit Clients für verschiedene Plattformen werden.

Die Zukunft der Lagerung von persönlichen Daten könnte also vielleicht doch noch ohne große Serverfarmen auskommen und mittels Open Source Projekten wieder zurück auf die eigenen Platten verfrachtet werden.

Dann bleibt uns nur noch zu hoffen, dass die ISPs uns nicht solche Technologien sperren, und dass die Verschlüsselungen nicht andauernd gebrochen werden ;)

Dieser Artikel wurde auch auf blog.notice.at veröffentlicht.

Offener Brief an alle MdEP bezüglich Netzneutralität

Sehr geehrte MdEP!

Am 3. April stimmen Sie im Plenum des europäischen Parlaments über den Regulierungsvorschlag zum Telekom Binnenmarkt ab. Obwohl der Verordnungsvorschlag schon von vielen Seiten kritisiert wurde, sind wir für die Abschaffung von Roaming Gebühren und für einen Binnenmarkt in Europa.

Unter anderem werden Sie die Entscheidung zwischen einem monopolisierten oder einem offenen, wettbewerbsfreundlichen, innovativen und vielfältigen Internet treffen.
Ich spreche von der Netzneutralität – der Gleichbehandlung aller Datenpakete im Internet, unabhängig von Typ, Inhalt oder Herkunft.
Diese egalitäre Behandlung von Daten im Internet hält die Hürden für KMUs und Startups niedrig und hilft ihnen im Wettbewerb gegen bestehende Monopole.

Netzneutralität ist die Grundlage für Chancengleichheit im Netz. Wenn Sie diese abschaffen, haben wir in wenigen Jahren kein Internet mehr wie wir es heute kennen, sondern bestenfalls ein “besseres Kabelfernsehen”.

Stimmen Sie für Netzneutralität!
Stimmen Sie für die Änderungsanträge 234 – 244!

Mit besten Grüßen,
Andreas Demmelbauer

Jetzt EU-Parlament für Snowden anrufen!

Kurzmitteilung

snowden-asyl Heute Nachmittag wird der Ausschuss für bürgerliche Freiheiten des Europaparlaments (LIBE) über den Bericht von S&D Rapporteur Claude Moraes abstimmen.

Es gibt darin einen Zusatz-Artikel (Amendment 182), der Edward Snowden Schutz in der EU gewähren würde. Leider unterstützt derzeit Claude Moraes (Berichterstatter für die Sozialdemokraten S&D) selbst diesen Artikel nicht, aus Angst, darüber die Zustimmung der Konservativen (EP) zu verlieren.

Darum wollen wir hiermit dringend dazu aufrufen, heute Vormittag doch eure LIBE MEPs (gratis) anzurufen, anzuschreiben und anzufaxen, und sie zu bitten, unbedingt für diesen Zusatzartikel zu stimmen. Etliche MEPs finden sich dabei auch auf Facebook.

Euer Anruf könnte den wirklich großen Unterschied für Edward Snowden bedeuten!

Der genaue Wortlaut, um den es in AM182 geht, ist dieser:

“18a. Calls on EU Member States to drop criminal charges, if any, against Edward Snowden and to offer him protection from prosecution, extradition or rendition by third parties, in recognition of his status as whistleblower and international human rights defender;”

Die Abstimmung ist heute, ab 15:00, Live Stream sollte es hier geben:

http://www.europarl.europa.eu/ep-live/de/committees/video?event=20140212-1500-COMMITTEE-LIBE

Um 17:45 gibt es dann eine Presseveranstaltung dazu, die auch live verfolgt werden kann.

Danke!

#DisconnectedContinent – Wie die EU Kommission die Netzneutralität abschafft

Die Debatte über den Verordnungsvorschlag der EU Kommission zum Digitalen Binnenmarkt ist heiß entbrannt. Die ursprüngliche Strategie von Kommissarin Neelie Kroes mit ihrem Gesetzeswerk solange zu warten bis die Debatte im Schatten der kommenden EU Wahl im Mai untergeht ist nicht geglückt. Seit unserem Vortrag auf dem 30c3 und der Kampagne SaveTheInternet.eu wird endlich über diesen Angriff auf die Netzneutralität gesprochen, doch das gefällt der Kommission gar nicht.

In einer Stellungnahme hat die Österreichische Vertretung der EU-Kommission auf einen kritischen Zeitungsartikel reagiert. Darin heißt es:

“Entgegen einer Meldung in einer Tageszeitung sieht der angesprochene Entwurf der Kommission keine Möglichkeit zum Blockieren, Verlangsamen und Diskriminierung von Inhalten vor.”

Vergleichen wir diese Aussage mal im Detail mit der Verordnung:

Artikel 23 (5): Innerhalb vertraglich vereinbarter Datenvolumina oder -geschwindigkeiten für Internetzugangsdienste dürfen Anbieter von Internetzugangsdiensten die in Absatz 1 genannten Freiheiten nicht durch Blockierung, Verlangsamung, Verschlechterung oder Diskriminierung gegenüber bestimmten Inhalten, Anwendungen oder Diensten oder bestimmten Klassen davon beschränken, außer in den Fällen, in denen angemessene Verkehrsmanagementmaßnahmen erforderlich sind. Angemessene Verkehrsmanagementmaßnahmen müssen transparent, nicht diskriminierend, verhältnismäßig und erforderlich sein,
a) um einer Rechtsvorschrift oder einem Gerichtsbeschluss nachzukommen oder um schwere Verbrechen abzuwehren oder zu verhindern;

Dieser Absatz bedeutet, dass Blockieren, Verlangsamen und Diskriminieren zwar nicht beliebig möglichst ist, aber um “schwere Verbrechen” präventiv abzuwehren kann der ISP dies durchaus machen, auch ohne Richter oder rechtliche Grundlage im Einzelfall. Das Erinnert sehr stark an die “Zensursula”-Debatte, denn es geht auch hier um die Privatisierung der Rechtsdurchsetzung im Internet und die Errichtung einer Zensurinfrastruktur außerhalb jeder rechtsstaatlichen Kontrolle. Eine konkrete Definition von “schwerem Verbrechen” sucht man übrigens  vergeblich in der Verordnung, wodurch Missbrauch und Begehrlichkeiten Tür und Tor geöffnet wird. In der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung wurde dieser Begriff schon verwendet um die Zugriffshürde auf Vorratsdaten zu definieren. Konkret bedeutet das dann am Beispiel von Österreich das auch bei Zigarettenschmuggel, Diebstahl und Stalking auf Vorratsdaten zugegriffen werden kann.

Wichtig ist auch noch der erste Satz “Innerhalb vertraglich vereinbarter Datenvolumina oder -geschwindigkeiten für Internetzugangsdienste“. Mit diesem Satz wird der ganze Gleichbehandlungsgrundsatz begrenzt auf das monatliche Datenvolumen und die Vertragsbedingungen. Sprich Netzneutralität gibt es nur am Monatsanfang, denn bei gedrosselten Internetanschlüssen, die über ihr Datenvolumen gekommen sind, kann der ISP wieder einzelne Dienste bevorzugen. T-Entertain und Drosselkom lässt grüßen!

Eindringen in die Privatsphäre

In der Stellungnahme der Kommission heißt es weiter:

“Es ist kein 2-Geschwindigkeiten Internet vorgesehen und auch kein Eindringen in die Privatsphäre. Einzig die Möglichkeit eine schnellere Verbindung zu erwerben soll ermöglicht werden und natürlich das Recht den Anbieter zu wechseln, wenn dieser die versprochene Leistung nicht erbringt.”

Konzentrieren wir uns einmal auf das “Eindringen in die Privatsphäre”. Der scheidende EU Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx erneuerte letzte Woche in Bonn seine umfassende Kritik über die Datenschutzprobleme in der Netzneutralitätsverordnung.  Obwohl er sich über den gesamten Entstehungsprozess der Verordnung in den letzten vier Jahren mit seinen Bedenken eingebracht hat, sieht er eklatante Mängel beim Datenschutz an der vorliegenden Verordnung. Ein Kernkritikpunkt ist, dass DPI in der Verordnung nicht verboten ist. Inhaltskontrollen von Paketen sind legitim, sofern sie zur Verbrechensbekämpfung oder zur Unterscheidung von genutzten Internetdiensten notwendig sind. Das Problem ist aber auch, dass auch ohne DPI aus der Frequenz und Größe von Internet-Paketen schon vielfältige Rückschlüsse über das Kommunikationsverhalten eines Nutzers getroffen werden können. Der Grundsatz ist dass jede Abkehr vom Best Effort Prinzip neue Rechtfertigungen für Traffic-Analyse und Eingriffe in die Privatsphäre bietet und der Verordnungsentwurf diesen Problemen überhaupt nicht gerecht wird. Es ist schwer den Beschwichtigungsversuchen der Kommission angesichts der eindringlichen Warnungen des scheidenden europäischen Datenschutzbeauftragten noch glauben zu schenken:

“Insgesamt besteht nach meiner Ansicht bei Umsetzung der Kommissionsvorschläge die Gefahr erheblicher Einschränkungen von wichtigen Grundrechten der Kommunikationsnutzer.” (Hervorhebungen im Original)

Zwei-Klassen-Internet

Zurück zum “2-Geschwindigkeiten Internet”, dass laut Kommission nicht in ihrem Verordnungsvorschlag enthalten ist. Dieser Vorwurf kam auch auf Twitter von Ryan Heath, dem Sprecher von Neelie Kroes, an unsere Kampagne:

In der Verordnung steht:

Artikel 23 (2): Endnutzern steht es ferner frei, mit Anbietern öffentlicher elektronischer Kommunikation oder mit Anbietern von Inhalten, Anwendungen und Diensten die Erbringung von Spezialdiensten mit einer höheren Dienstqualität zu vereinbaren.”

Hiermit wird dem Nutzer also die “Freiheit” gegeben diskriminierende Angebote von ISPs zu kaufen. Gemeinsam mit der viel zu breiten Definition von Specialised Services, welche auch BEREC schon kritisierte, wird es ISPs ermöglicht einzelne Dienste bevorzugt zu behandeln und von der Netzneutralität auszunehmen. Konkret bedeutet dies, dass einzelne Dienste wie Facebook Zero entweder komplett getrennt vom Internetzugang angeboten werden können (Wertkartentarife mit gratis Facebook) oder nach einem verbrauchten Datenvolumen noch einzelne Dienste nur noch gegen extra Entgelt freigeschlagen werden (Spotify-Deals). Damit erklärt sich auch unsere Grafik auf SaveTheInternet.eu:

Save The Internet

 

Das Zwei-Klassen-Internet findet sich aber noch an einer anderen Stelle in der EU Verordnung. In Artikel 19 wird unter dem Begriff “Assured Service Quality” (ASQ) das Zwei-Klassen-Internet auf Anbieterseite zur Pflicht. ISPs müssen demnach inter-carrier Peerings mit Quality of Service anbieten, ob Sie wollen oder nicht. Damit wird nicht nur auf Endkunden Seite, sondern auch im Backbone des Netzes eine Zwischendecke eingezogen und der Weg für ein zwei Klassen Netz bereitet. Solche Verträge sind zwar heute auch schon mit Service-Level-Agreements machbar, aber durch die Verpflichtung für ISPs werden solche Lobbyvorschläge wie Sending-Party-Network-Pays in ganz Europa auf einmal Realität.

Das kann doch nicht ihr ernst sein?!?

Unsere Bilanz über den Verordnungsentwurf von Neelie Kroes bleibt desaströs, auch wen die Kommission diese Kritik scheinbar unterdrücken will. Der Verweis man solle doch Verbesserungsvorschläge im parlamentarischen Prozess einbringen ist angesichts des extrem knappen Zeitplans vor der EU Wahl und der fehlenden Konsultation über dieses Gesetz fast lächerlich. Die Kommission hat sich für diesen Vorschlag vier Jahre Zeit gelassen, diese spiegeln sich leider nicht in der Qualität ihres Entwurfs.

Trotzdem hat das EU-Parlament die Verordnung immer noch auf der Tagesordnung und will darüber in den verbleibenden drei Monaten vor der Wahl entscheiden. Am 21. und 23. Jänner sind die nächsten Abstimmungen in Ausschüssen und am 27. Februar die entscheidende Abstimmung im federführenden ITRE-Ausschuss. EU-Verordnungen stehen auch über nationalem Recht, die Debatte um Netzneutralität in Deutschland wäre damit also beendet. Uns bleibt also nicht mehr viel Zeit.

SaveTheInternet.eu ist der europaweiter Schulterschluss für eine echte gesetzliche Garantie von Netzneutralität in Europa. Dort findet ihr alle Informationen über das Dossier, unsere Forderungen und eure Möglichkeiten aktiv zu werden. Ruft eure Abgeordneten an! Schreibt E-Mails, Briefe, sendet Faxe und redet darüber!