Netzfeministisches Bier Wien (#nfbw)

Seit August 2012 gibt es ein Netzfeministisches Bier in Wien. Einmal im Monat treffen sich FrauenLesbenInter*Trans*-Personen um einander kennen zu lernen, zu diskutieren und sich zu vernetzen.

Die netzpolitische und netzaktive Szene ist sowohl in Österreich, als auch weltweit, männlich dominiert. Das Netz ist nicht frei von Sexismus. Netzpolitische Themen werden hauptsächlich von Männern besprochen. Als Netzaktivisten werden v.a. Männer angesprochen oder anerkannt.

Das Netzfeministische Bier ist der Versuch, Menschen, die sich sowohl für Feminismus, als auch für Netzpolitik interessieren, zu verbinden und den Austausch untereinander zu verbessern. Lasst uns gemeinsam versuchen, die sonst eher männlich dominierte netzpolitische Diskussion zu bereichern!

Neugierig?
Das nächste Treffen findet am Donnerstag, dem 21. März 2013 ab 19.30 Uhr im Café Sperlhof (Große Sperlgasse 41) statt.
Alle Infos zum Netzfeministischen Bier Wien findest du auf Twitter unter dem Hashtag #nfbw.

An netzpolitischen/netzfeministischen Themen interessierten Männern empfehlen wir das Netzpolitische Bier Wien, das für alle Geschlechter offen ist.

NK09 – Netzpolitik in Österreich

In dieser Folge unseres Netzkinder Podcasts haben ich mal die Rolle getauscht. Diesmal bin ich nicht der Moderator, sondern war selbst zu Gast beim Grazer Podcast “murstrom“. Ich bin recht zufrieden mit dem Resultat und weil es hier im Kanal eh schon viel zu lange nichts Neues mehr zu hören gab (yes, I’m bussy) reposte ich die Folge aus Graz mal. Eine reguläre Sendung ist bereits in Arbeit und ich hoffe, wir schaffen es noch dieses Jahr :-/

Das wir hier weniger posten ist aber gar nicht so schlimm, weil die Marc und Stefan haben in ihrem Podcast auch schon eine nächste Folge veröffentlicht mit dem wunderbaren maclemon, der ja hier auch schon zu Gast war. Wer mehr aus Graz hören will, sollte murstrom abonnieren!

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Verhandlungen über die Zukunft des Internets hinter verschlossenen Türen

Anfang Dezember trifft sich die International Telecomunication Union (ITU) in Dubai um über die Zukunft des Internets zu befinden. Vertreter aus 193 Staaten werden sich versammeln, um die International Telecomunication Regulations von 1988 zu reformieren.

Die NGOs access now und Fight for the Future haben nun für diese Veranstaltung und über die ITU ein Erklärbärvideo und eine Kampagne zusammengebaut: How the ITU could put the Internet behind closed doors.

Einen ausführlichen Artikel über die kommenden Verhandlungen gibt es bei netzpolitik.org.

Fuck you, this is my culture!

Bei dem Internet Governance Forum in Baku hat die schwedische EU-Abgeordnete Amelia Andersdotter eine kurze, aber durchaus knackige Rede gehalten, die darauf hinausläuft, dass wir das Copyright oder Telekommunikationsanbieter einfach aus dem Weg räumen sollten, wenn sie uns in selbigen stehen.

Untermauert wird die Forderung mit einem Zitat von Georg Michael: „Fuck you, this is my culture!“

Was sonst noch so alles beim IGF erzählt wurde, könnt ihr hier sehen.

CleanIT in Wien

Heute treffen sich die Teilnehmer des umstrittenen EU-Projekts CleanIT zu einem zweitägigen Workshop in Wien. Es geht um die Terrorismusbekämpfung im Internet. Und um die Terroristen im Internet zu jagen wurden bereits allerlei absurde Vorschläge im Rahmen des Projekts diskutiert. Durch einen Leak (.pdf) der Bürgerrechtsorganisation EDRi wurde bekannt, welche Maßnahmen getroffen werden sollten: Der Internetverkehr soll durch private Firmen überwacht und gegebenenfalls blockiert werden, es soll ein Klarnamenzwang eingeführt werden, Provider sollen haftbar gemacht werden, wenn sie bei dem Überwachungsspielchen nicht mitmachen und vieles mehr.

Nun hat CleanIT selbst ein Dokument veröffentlicht – ein Arbeitspapier für den Workshop in Wien. Darin wurden nun einige Forderungen, wie zum Beispiel die Klarnamenpflicht, gestrichen. Allerdings bleibt das Projekt heikel und viele absurde Forderungen werden aufrecht erhalten. Anfang nächsten Jahres will man mit einem konkreten Vorschlag aufwarten, den man an die entsprechenden Entscheidungsträger richten wird.

Gerade die EU-Kommission dürfte sehr interessiert an den Ideen sein, immerhin wird das Projekt durch Mittel von der DG Home, dem Ressort der Innenkommissarin Cecilia Malmström, unterstützt.

Im EU-Parlament regt sich erster Widerstand. Der SPÖ-Mandatar Joseph Weidenholzer ist ein entschiedener Gegner des Projekts und kritisiert Malmström scharf: “Die Kommission muss zurück auf den Boden der Rechtsstaatlichkeit” und richtete eine dringende Anfrage an die Kommission. Und auch der unabhängige EU-Abgeordnete Martin Ehrenhauser zeigt sich kritisch. Für ihn setzt Clean IT “die Tendenz der automatisierten Überwachung von Inhalten im Internet durch private Unternehmen und ohne richterliche Kontrolle fort.” Für Ehrenhauser ist dieses Vorgehen “inakzeptabel, unverhältnismäßig und verstößt gegen geltendes europäisches Recht.”

NK08 – Österreichs 1. Netzkongress

Gemeinsam mit Andreas Krisch spreche ich über den ersten Österreichischen Netzpolitik Kongress. Unter dem Slogan “Das Jahr des Aufbruchs” findet am 8. und 9. September 2012 im Wiener Palais Kabelwerk der Kongress “Daten, Netz und Politik” (DNP) statt.
Wir sprechen über die Bedeutung dieser Veranstaltung für Österreich, wie es dazu kam und was uns dort im Programm erwarten wird.

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