Die Abstimmungen über die geplante Auswertung von EU-Fluggastdaten stehen vor der Tür.
Airlines sammeln jede Menge Informationen über ihre Passagiere. Das ist nachvollziehbar, wollen sie doch einen bestmöglichen Service anbieten. Jeder Reisenden will auf dem ihm zugeteilten Platz sitzen, will das gewünschte Essen haben und seinen Anschlussflug erwischen. Bis zu 60 Einzelinformationen werden dabei für jeden Reisenden für einen einzigen Flug zusammengetragen. Auch Kreditkarteninformationen oder der Name des Reiseveranstalters finden sich in diesen PNR (passenger name record) Daten wieder.
Diese Daten sollen nun den Ermittlungsbehörden in Europa zur Auswertung zur Verfügung gestellt werden. Vor knapp zwei Jahren, am 2. Februar 2011, hatte die EU-Kommission einen entsprechenden Vorschlag zur EU-Fluggastdatenauswertung (.pdf) vorgestellt. Ähnlich wie bei der Vorrastdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten sollen die Daten auf Vorrat zur Verfügung stehen – und zwar für fünf Jahre!
Gemeinsam mit Andreas Krisch spreche ich über den ersten Österreichischen Netzpolitik Kongress. Unter dem Slogan “Das Jahr des Aufbruchs” findet am 8. und 9. September 2012 im Wiener Palais Kabelwerk der Kongress “Daten, Netz und Politik” (


